Das innere Feuer

Ein spirituelles Leben führen bedeutet nichts anderes, als sein  „inneres Feuer“ zu hüten. Dieses innere Feuer ist unsere wichtigste Kraft- und Inspirationsquelle. Die meisten „ausgebrannten“ Menschen haben die Tür Ihres Ofens zu lange nach aussen offen gelassen. So konnte die Glut nicht in ihnen bleiben und sie wurden zur ausgebrannten Asche.

Es ist in der heutigen Zeit wahrlich eine Herausforderung, trotz all der enormen äusseren und inneren Anforderungen nicht "auszubrennen". Wir leben in einer technisierten Hochgeschwindigkeitszeit, in der heutige Erkenntnisse morgen bereits schon wieder überholt sein können. Es ist so praktisch unmöglich, bei irgend einem Thema je das beruhigende Gefühl haben zu können, auf der Höhe der Zeit zu sein. Das führt bei vielen Menschen zu Überwältigungsängsten, Verunsicherung und Ungewissheit. Mithilfe von Antidepressiva und Magensäureblocker können wir zwar noch eine Zeit weiterstrampeln, auch wenn das wärmende Feuer in uns schon lange erloschen ist. Wenn wir es aber verpassen, rechtzeitig die Handbremse zu ziehen, enden wir definitiv in "Schutt und Asche".

Ein spirituelles Leben führen heisst,  sich täglich kleine Inseln zu schaffen, in denen wir uns vom lauten Aussen abwenden, uns zurückziehen und lauschen, was uns unsere Seele mitzuteilen hat. Sie weiss besser als unser geschulter Verstand, was uns aktuell gut tun würde. Meditation, Achtsamkeit, Wahrnehmungsübungen und sanfte körperliche Bewegung können helfen, wieder in Kontakt mit unseren Seelen-Bedürfnissen zu kommen.

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