Gebunden an die persönlichen Wahrheiten

Auf der Suche nach „der Wahrheit“ gibt es viele Um- und Abwege. Die einzige glasklare und für alle gültige Wahrheit ist: Wir sind !

Wir wurden geboren und wir werden eines Tages wieder sterben. Und alles, was zwischen diesen beiden Ereignissen abläuft, wird durch unsere kulturellen und familiären Prägungen, durch unsere persönlichen Erfahrungen und den daraus entstehenden Glaubensmustern „eingetrübt“.

„Unsere Gedanken verschleiern den Blick auf das Wesentliche.“

Das menschliche Gehirn ist zu Vielem fähig, jedoch nicht zu wirklicher Objektivität. Unsere Wahrnehmungen und Denkmuster sind immer subjektiv; persönlich gefärbt.

Jeder Mensch schaut durch seine eigene Brille. Und da jeder Mensch die Welt anders wahrnimmt und erlebt, bleibt die Realität jedes Einzelnen - so wie er sie interpretiert – nichts anderes als die Summe seiner Erfahrungen aus seiner Vergangenheit.  Das heisst, es gibt 7 Milliarden Varianten von individuellen „Wahrheiten“ oder „Realitäten“.

Wenn wir dies erkennen, können wir bei nächster Gelegenheit vielleicht etwas toleranter mit den „Wahrheiten“ unserer Mitmenschen umgehen. Wir anerkennen, was „seine persönliche Wahrheit“ ist, ohne dass wir diese durch unsere eigenen Glaubenssätze „berichtigen“ müssen.

„Die Dinge sind, wie sie sind.
Du bist es, der sie als schön oder hässlich kennzeichnet.“

Und vielleicht erkennen wir dabei auch, wie schnell und oft wir unsere eigenen Glaubenssätze und Werte verteidigen wollen, an unserer persönlichen Wahrheit festhalten, um Recht zu haben. In der Annahme, durch dieses Rechthaben unseren eigenen Wert heraufsetzen zu können. Aber…

„Man muss nicht unbedingt das Licht der anderen ausblasen,
um das eigene Licht leuchten zu lassen.“

Und noch etwas… wie unsere ganz „persönliche Wahrheit“ aussieht, spiegelt sich auch in unserem Körper wider. Ob wir dem Leben offen oder ängstlich begegnen, ob wir es als Last oder Freude erleben, zeigen uns unsere Haltung, unsere Verspannungen und unsere gesundheitlichen Symptome. Darum ist neben geistiger Introspektion immer auch die Arbeit über den Körper ein guter Weg, uns unseren verinnerlichten Wahrheiten anzunähern.

„Es ist wie mit dem Himbeeren pflücken –
geht man es nur von einer Seite an, entgeht einem Vieles.

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