Immer höher, immer weiter!

„Los, streng Dich an!“ Wer kennt ihn nicht, diesen Satz, der uns unser Verstand beinahe mantramässig zitiert. Über Anstrengung zum Erfolg kommen zu wollen, ist ein altes, tief verinnerlichtes Muster vieler Menschen in unserer leistungsorientierten Gesellschaft. „Viel hilft viel“. „Je mehr, desto besser“. „Erst die Arbeit, dann das Vergnügen“.
Stehlen wir dem Herrgott tatsächlich die Zeit, wenn wir uns Entspannung und Ruhe gönnen? Oder ist es nicht gerade dieses Loslassen, dieses vom Tun ins Sein kommen, das uns wieder in Kontakt mit unserem göttlichen Wesenskern bringt.

Der Sklaventreiber ist meist unser Ego – verkleidet in Form des inneren Pedanten, Angsthasen oder Macher. Solchen Ego-Anteilen fehlt oft das Mass – darum treiben sie uns ständig an, bis wir uns im selbstgebauten Hamsterrad wieder finden.

Meist braucht es dann den Wink mit dem Zaunpfahl – wir werden krank, machen einen Unfall  bekommen Schmerzen oder landen im Burnout. Wenn der Geist nicht hören will, muss der Körper übernehmen und die nötigen Stopp-Signale senden. Darum ist es eine gute Strategie, auf unsere Körpersignale zu hören und diese ernst zu nehmen. Wenn immer sie Schmerzen verspüren, sind Sie im Stressbereich. Auch wenn Sie nicht mehr ruhig und tief atmen oder schlafen können, sind Sie im Stressbereich. Lauschen Sie also regelmässig in Ihren Körper hinein. Was möchte er Ihnen mitteilen? Wenn Ihr Kind nachts jammert, machen Sie doch auch nicht die Türe zu! Gönnen Sie sich dieselbe Aufmerksamkeit.

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