SELBST-Entdeckung

SELBST-liebe wurde lange Zeit mit EGO-ismus gleichgesetzt und verpönt. Dabei ist es ausserordentlich wichtig, dass jeder Mensch in der Kindheit ein ICH entwickeln darf, damit er sich SEINER SELBST bewusst werden kann. Nur so kann er sich gesund in die Gesellschaft eingliedern, einbringen und seinen Bestimmungszweck finden, resp. gestalten.

ICH, SELBST, EGO… Was ist denn nun was?   

Das SELBST sehe ich als meine Mitte, als jene Instanz, in der ich mit mir eins bin und mich gleichzeitig mit allen anderen verbunden fühle. Das ICH hingegen ist meine ganz persönliche Art, meinem SELBST, also meiner höheren Instanz, Ausdruck zu verleihen. Wenn ich jedoch zulassen, dass sich mein ICH zu einem EGO aufbläht, indem ich mich als etwas ganz Besonderes fühle und über die andere stelle, laufe ich Gefahr, dass ich mein SELBST, meine Bestimmung und meine Verbundenheit mit allen anderen vergesse – dann erlebe ich mich als kleines vereinzeltes ICH unter so vielen anderen. Und dass dieses Gefühl Ängste heraufbeschwören kann, liegt auf der Hand. Die Folgen sind  Aggression, Konkurrenzkampf und Geiz. Angst, nicht genug zu bekommen, Angst, dass mir jemand etwas wegnehmen oder zuvorkommen könnte. Solange jedoch mein ICH sich an das SELBST erinnert, bleiben Angst, Gewalt und Rivalität weg.  

Es liegt also alleine am Bewusstsein unserer Verbundenheit, mit der wir die Welt zum Besseren verändern können.  

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