Sind Sie noch im Fluss?

Ob das Wasser eines Flusses ungehindert strömen kann, hängt vom Zustand des Flussbettes ab. Ist das Flussbett mit blockierendem Unrat überlastet, wirkt sich das störend oder gar hemmend auf den Wasserfluss aus.

Dies gilt sinnbildlich auch für den menschlichen Organismus. Wie oft und womit sorgen wir dafür, dass wir / unsere Säfte im Fluss bleiben? Achten wir auf genügend Schlaf und Ruhepausen, damit Gehirn und Körper abschalten können und der Organismus die nötigen anabolischen Prozesse (Aufbau- und Reparaturmassnahmen) ausführen kann? Oder „verheizen“ wir uns buchstäblich im ständigen „Tun“? Die Folgen zeigen sich je nach Konstitution in unterschiedlicher Reihenfolge… nervliche Überreizung, Konzentrations-störungen, Verdauungs- und Stoffwechselstörungen, Abbau von Schutzgeweben (Schleimhaut, Gelenkflüssigkeit) und in einem weiteren Schritt Abbau von Muskel- und Stützgeweben.

Wie sehen unsere Ernährung und die Pflege Ihres inneren Feuers aus? Welches Brennmaterial, welche Bau- und Funktionsstoffe führen wir unserem Organismus zu. Erhält er hochwertiges „Superbenzin“ oder muss er sich mit billigem Fusel begnügen und trotzdem Höchstleistungen vollbringen?  

Sorgen wir für genügend körperliche (und auch geistige) Bewegung, die unsere Alltagsbewegungen und Haltung ausgleichen? Falls nicht, entstehen Blockaden im Säfte- und Energiefluss mit weitreichenden Folgen: Die Befeuchtung und Ernährung unsere Gelenke und Stützstruktur (Knochen-, Muskel- und Fasziengewebe) nehmen ab und es entsteht Trockenheit und „Erstarrung“ auf allen Ebenen. Die Elastizität von Muskel und Faszienstruktur geht zurück, verkürzte Sehnen, Bänder und chronische parasitäre Muskelverspannungen komprimieren unsere Gelenke und beeinträchtigen unsere   Bewegungsfreiheit und unseren Energiehaushalt. Auch die Gehirndurchblutung und die damit gekoppelten kognitiven Fähigkeiten leiden unter diesen Voraussetzungen.

So können die meisten der heutigen modernen (Wohlstands)-Krankheiten auf obgenannte  Abläufe zurückgeführt werden. Dazu gehören Rheuma, Arthrose, Fibromyalgie, Rücken-beschwerden aller Art, Osteoporose, Reizdarm, Intolleranzen, metabolisches Syndrom, Burnout, Konzentrations- und Gedächtnisstörungen, Demenz / Alzheimer usw.

Grund genug also, sich trotz gefülltem Alltag regelmässig bewusste und erfüllende Entspannungspausen und Bewegung zu gönnen.

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