Vitamin D & Zucker

Praktisch niemand kommt heute vom Arzt ohne Rezept für ein Vitamin D-Präparat –  leider allzu oft mit einer viel zu hohen Dosierungsempfehlung und ohne Aufklärung über wichtige ernährungsspezifische Zusammenhänge / Wechselwirkungen.  

Vitamin D muss „phosphoryliert“ werden, damit es im Körper wirken kann und die Calciumaufnahme erst möglich macht. Bei hohem Zuckerkonsum benötigt der Organismus das Phosphor für die Zuckerneutralisation – es steht dann für den Phosphorylierungsprozess von Vitamin D nicht mehr zur Verfügung, und dem Körper fehlt das nötige Calcium für den Knochenaufbau und die Zellabdichtung. Mögliche Folgen sind Osteoporose, Arthrose, Unverträglichkeiten und Allergien.

Weiter benötigt der Körper für den Zuckerabbau Vitamin B1, das für das Säure-Basen-Gleichgewicht, gesunde Nerven und eine gute Magensäurebildung wichtig wäre. Ist zuwenig Vitamin B1 vorhanden, kann der Körper die zuckerbedingte Säure nicht abbauen - es kommt zur sog. Säurestarre mit unangenehmen Folgeerscheinungen wie neuralgische Störungen, Verdauungsschwäche, Reizdarmsyndrom, Knochenentkalkung, Hautentgleisung,  kanzerogene Prozesse u.v.m.

Für eine gut funktionierende Vitamin D-Synthese braucht es aber nicht nur Phosphor, sondern ebenso ein gesundes Mass an Cholesterin in der Kost. Meiden wir Cholesterin aus "Gesundheitsgründen", wird Vitamin D weder gebildet noch als Medikament aufgenommen. Das alleinige Zuführen von Vitamin D wird also nicht zum Ziel führen, wenn nicht auch die Ernährung überprüft wird.

„Eine Krankheit kann viele Väter haben,
aber die Mutter jeder Krankheit ist eine falsche Ernährung.“

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